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Wann sollten Sie Ihre Fassade erneuern?

Eine Fassade zu erneuern will gut geplant sein. Eine Fassade ist das Gesicht des Hauses und sie erfüllt als Außenhaut des Gebäudes wichtige Schutzfunktionen. Sie hält Wind und Wetter ab, sie übernimmt Dämmfunktionen und sie schützt vor Feuer. Daher gibt es beim Erneuern einer Fassade viele Dinge zu beachten, die bautechnisch erfüllt werden müssen. Und wenn Ihre alte Fassade einige dieser Aufgaben nicht mehr leisten kann, wird es Zeit, sie zu erneuern.

 

Wie lange hält eine Fassade?

Fassaden sind auf lange Lebensdauern ausgelegt. Es gibt Fassaden, die 50 Jahre und länger halten, was teilweise natürlich auch davon abhängt, wie stark sie beansprucht werden. In typischen Lebenszyklusberechnungen von Häusern geht man von Haus-Lebensdauern zwischen 30 und 50 Jahren aus, wobei in diesen Berechnungen auch die eine oder andere Sanierung vorgesehen ist, die auch mal die Fassade treffen kann. Aber mindestens 10 bis 15 Jahre sollte eine Fassade schon durchhalten, bevor Sie ans Erneuern denken müssen.

Welche Fassadentypen gibt es?

Der Begriff Fassade wird manchmal nicht sehr trennscharf benutzt. Grundsätzlich kann man alles darunter fassen, was außen auf das Außenmauerwerk aufgetragen wird. Dazu gehören beispielsweise Elemente wie ein Putz mit einem Anstrich, ein Verblendmauerwerk (z.B. Klinker) mit Kerndämmung, eine vorgehängte und hinterlüftete Fassadenverkleidung oder ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) sein. Alle diese Elemente übernehmen (teilweise) die oben beschriebenen Schutzfunktionen und sollen vor allen Dingen die Energiebilanz verbessern und auch Feuchteschäden sowie Schimmelbefall verhindern.

 

Woran erkennen Sie, dass Sie eine Fassade erneuern müssen?

Es ist sinnvoll, in regelmäßigen Abständen Ihre alte Fassade zu begutachten und auf eventuelle Schäden und Abnutzungserscheinungen zu untersuchen. Die typischen Fassadenschäden besitzen dabei eine unterschiedliche Dringlichkeit. Tiefergehende mechanische Beschädigungen sowie dunkelgrüne und schwarze Verfärbungen, die auf Pilze, Algen und Feuchteschäden hinweisen, sind deutlich stärkere Anzeichen dafür, dass Sie Ihre Fassade dringend erneuern sollten, als eine leicht ausgeblichene Oberfläche, die eher nur einen optischen Makel darstellt. Bevor Sie mit dem Erneuern der Fassade loslegen, sollten Sie eine gründliche Bestandsaufnahme machen und auf folgende Schäden achten:

  • Verwitterte oder ausgeblichene Farbe
  • Risse in Putz, Mauerwerk oder Betonwänden sowie andere mechanische Beschädigungen
  • Starke Abnutzungen, Abbröckelungen oder gar Ausblühungen
  • Abgerissene Teile von Fassadenverkleidungen
  • Dunkelgrüne, schwarze Verfärbungen, die auf Moos-, Pilz- oder Algenbefall hindeuten
  • Schimmel und Feuchteschäden (auch innen)
  • Gerissene, verwitterte oder stark ausgewaschene Fugen
  • Schäden am WDVS

 

Ein paar Tipps zur Begutachtung

Nicht alle Schäden sind auf Anhieb zu erkennen. Wenn Sie sich unsicher fühlen, ist es auf jeden Fall ratsam, sich fachkundige Hilfe zu holen.

  • Ein Experte und geübter Handwerker kann beispielsweise durch Abklopfen der Fassade mit einem Gummihammer innere Hohlräume feststellen.
  • Verdächtige feuchte Stellen können von Spezialisten vermessen werden.
  • Die Qualität des Putzes kann mit dem Klebebandtest überprüft werden. Wenn keine Rückstände zurückbleiben, dann brauchen Sie die Fassade nicht zu erneuern. Wenn Farbreste haften bleiben, dann besteht bei der Farbgrundierung Handlungsbedarf. Wenn komplette Putzreste haften bleiben, dann müssen Sie wohl die ganze Fassade erneuern.

Manchmal ist es aber auch nur die Optik

Ein weiterer Grund, die Fassade zu erneuern, kann natürlich auch sein, dass die alte Fassade Ihnen einfach nicht mehr gefällt. Oder Sie sind umgezogen und der Vorbesitzer des Hauses hatte einfach einen anderen Geschmack als Sie. Und da bieten Fassadenverkleidungen selbstverständlich ganz andere Möglichkeiten zum Facelift als ein simpler neuer Anstrich. Gerade vorgehängte, hinterlüftete Fassadenverkleidungen sind hervorragende Optionen zum Erneuern einer Fassade, weil Sie hier aus einer Vielzahl von verfügbaren Optiken wie Holzoptik, Schieferoptik und anderen auswählen können.

 

Die Energiebilanz kann auch ein wichtiger Grund sein

Der Klimawandel macht es notwendig, dass in allen Bereichen des täglichen Lebens auf eine effiziente Nutzung der verfügbaren Ressourcen geachtet werden muss. Auch wenn Ihre Fassade noch in Ordnung ist und keine Beschädigungen aufweist, könnte es dennoch sinnvoll sein, sie aus energetischen Gründen zu erneuern. Je nachdem, wie gut – oder schlecht – Ihre aktuelle Wärmedämmung funktioniert oder Sie sich beim Anblick Ihrer Heizkostenrechnung fühlen, ist das Erneuern der Fassade auch eine Investition, die sich später positiv in Ihrem Geldbeutel bemerkbar machen wird. Sie müssen ohnehin bei einer Fassadensanierung einen Blick auf die Energieeinsparverordnung (oder seit kurzem: das Gebäudeenergiegesetz) haben.

 

Worauf Sie beim Erneuern der Fassade noch achten sollten

Wenn Sie aus einem der angeführten Gründe – Schäden an der alten Fassade, optische Aufwertung, energetische Sanierung – Ihr kleines Projekt starten, die Fassade zu erneuern, so sollten Sie kostentechnisch noch einige Punkte im Blick haben. Handwerkerkosten (nicht das Material) können von der Steuer abgesetzt werden. Machen Sie sich auch schlau, ob Sie aus Gründen der Energieeffizienzsteigerung Fördermittel in Anspruch nehmen können. Aber das Wichtigste ist, dass Sie sich fachkundige Beratung zu den technischen und ästhetischen Möglichkeiten Ihrer neuen Fassade holen. Bei fassaden-kaufen.de stehen wir entweder über unser Kontaktformular oder auch telefonisch jederzeit für Sie zur Verfügung.